Magie für Kinder

Guten Tag! Ich beschäftige mich jetzt seit einem Jahr mit der Kartomantie. Bei Erwachsenen kommt mein Programm super an, aber bei Kindern habe ich oft das Gefühl, dass sie die Effekte nicht richtig „checken“. Welche Routinen könnt ihr empfehlen – egal ob mit Karten, Münzen, Schwammbällen etc.?

Vielen Dank!!!

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Julio Ribera·

Ich persönlich empfehle dir eher keine Kartentricks (es gibt zwar gute Kunststücke für Kinder, aber die sind schwerer zu finden).

Was meistens super funktioniert, sind Schwammbälle oder speziell für Kinder entwickelte Tricks mit Gegenständen, die sie direkt wiedererkennen. Hier sind ein paar Beispiele: https://magiaycardistry.com/categoria/magia/tipo/magia-infantil/

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Carlos Diaz·

Hi @ociofrik,

Wenn ich vor Kindern zaubere, würde ich – je nach Alter – eigentlich nur eine Ambitious-Card-Routine vorführen. Ab dem zweiten Mal finden sie es eh völlig normal, dass die Karte nach oben wandert. Was auch immer gut ankommt, ist ein Snap Change und dazu vielleicht noch der ein oder andere Color Change.

Noch komplexere Effekte würde ich bei Kindern eher weglassen. Da würde ich mich eher Julios Rat anschließen und auf eine ganz andere Sparte der Magie setzen.

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Dani·

Hallo,

Meiner Meinung nach sollte das Konzept hinter dem Kunststück bei kleineren Kindern so einfach wie möglich sein. Deshalb arbeite ich meistens mit Farben (Magic Coloring Book), der Menge (immer 3 Schwammbälle), mit Dingen, die kaputtgehen, sich aber wieder zusammensetzen, oder damit, dass sich zwei getrennte Dinge in ihren Händen verbinden (Mini-Chinesische Ringe) usw.

Mit diesen einfachen Konzepten mache ich zwei Dinge:

Ich wende dasselbe Konzept – wie zum Beispiel Farbe – auf mehrere Kunststücke an (wie bei dem Kinderzauber-Set, das es bis vor kurzem im Shop gab) und nutze dieses Konzept als roten Faden zwischen den verschiedenen Effekten.

Ich verbinde mehrere Kunststücke mit unterschiedlichen Konzepten so miteinander, dass sie zusammenhängen, ohne die Kinder mit zu komplexen Themen zu überfordern.

Je älter die Kinder werden, desto eher kann man Kunststücke einbauen, die etwas schwerer zu verstehen oder auf den ersten Blick weniger visuell sind, und auch die Storyline darf komplexere Themen behandeln (wie etwa bestimmte Kartentricks).

Trotzdem funktionieren einige der einfachen und visuellen Effekte bei allen Altersklassen, da sie gleichermaßen für großes Staunen sorgen.

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