Jemand mit Erfahrung mit dem 52to1

Also, ich glaube, man kann aus diesem Deck eine ganze Menge herausholen. Jetzt kommt meine Bitte um Hilfe.

Gibt es dazu etwas auf Deutsch oder zumindest lokalisiert?

Vielen Dank im Voraus

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DeZeta Pil·

Das Gute an diesem Deck ist, dass der Effekt extrem stark ist.

Das Negative ist, dass man es nur für diesen einen Effekt nutzen kann und es sich zudem sehr wiederholt (3 Enthüllungen direkt hintereinander).

Das ist so ein typischer Effekt, bei dem man sofort das riesige Potenzial sieht, das aber kaum ausgeschöpft wird. Wie es mir bei solchen Kunststücken oft geht, lege ich sie erst mal auf Eis, bis ich einen Weg finde, sie in eine komplette Routine einzubauen oder sie mit anderen Effekten zu kombinieren. Beim 52x1-Deck habe ich sogar einen Profi-Zauberer um Rat gefragt, um mehr daraus herauszuholen, weil mir selbst einfach nichts einfiel.

Seine Lösung war:

1. Enthüllung, niedrige Karten: die eigentliche Karte aus dem Effekt, indem das Deck abgehoben wird (Falschspieler).

2. Enthüllung, hohe Karten: Der Magier visualisiert eine Zahl (die 13 von oben), es werden so viele Karten abgezählt wie diese Zahl angibt, und die letzte ist die vom Zuschauer gewählte (Mentalist).

3. Enthüllung, mittlere Karten: Die vom Zuschauer gewählte Karte verschwindet aus dem Deck und erscheint in einem Umschlag (natürlich mit Double-Out) unter der Matte (Zauberer).

Dabei wird immer kurz vor der Enthüllung gefragt, welche Karte es ist, um zu wissen, welches Out man ansteuern muss. Für die Zauberer-Variante muss man die mittleren Karten (ich glaube eine 7 und eine 8) aus dem Deck aussortieren. Genau diese können dann in den Double-Out-Umschlag wandern.

Wenn euch etwas Besseres einfällt, um die Routine zu ergänzen oder zu verbessern, lasst es mich unbedingt wissen. Ich bin wirklich sehr daran interessiert, mehr aus diesem Effekt herauszuholen.

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Ricardo·

Hallo zusammen. Ich habe darüber nachgedacht, dass man das 52-to-1-Deck für den Effekt „Tahur, Mago, Mentalista“ verwenden könnte, allerdings mit einigen Anpassungen. Das Buchstabieren der Karten funktioniert so nicht, da man sonst den Gimmick sehen würde (außerdem haben die 3 und die 8 von Karo die gleiche Buchstabenanzahl).

Bei der Präsentation lässt sich der Part des Falschspielers (Tahur) leicht rechtfertigen: Der Zocker ist eben der Experte darin, genau dort abzuheben, wo er will. Er muss also nur wissen, ob die Karte einen hohen, mittleren oder niedrigen Wert hat (dafür würde er den Effekt des 52-to-1 nutzen) und den Zuschauer dann bitten, die Karte zu nennen, um sie genau an der Stelle zu zeigen, an der er abgehoben hat.

Für den Teil des Zauberers kam mir die Idee, die Karten gemäß ihrem Wert (2, 3, 7, 8, 11, 12) anzuordnen und abzuzählen. Sobald der Magier mit den Fingern über das Deck schnippt, sagt er dem Zuschauer, dass seine Karte an der Position liegt, die ihrem Wert entspricht (zum Beispiel: Bei einer 7 von Pik läge die Karte an siebter Stelle von oben).

Und was den Mentalisten angeht: Das kann so bleiben wie gehabt.

Was mich noch nicht ganz überzeugt, ist der fehlende Zusammenhang zwischen dem Vorgehen des Falschspielers und dem des Zauberers. In der Originalversion buchstabieren beide den Namen der Karte, nur dass der Falschspieler sie durch Abheben sortiert und der Magier durch ein Schnippen. Bei meiner vorgeschlagenen Version sehe ich noch nicht ganz, wie man die Abläufe besser miteinander verknüpfen kann.

Wenn ihr das für eine gute Adaption haltet und euch Verbesserungen einfallen, hätten wir eine weitere Verwendung für dieses Deck und einen neuen Effekt für das Repertoire.

Viele Grüße.

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Ricardo·

Hi. Ich habe auf Spanisch nur ein Review auf YouTube (As de magia) gefunden, das eine andere Routine als die von Wayne Fox und David Penn zeigt. Nichts Weltbewegendes, der einzige Unterschied war, dass er die Karten aufgefächert gezeigt hat. Du kannst denselben Effekt auch in einem Halbfinale von Got Talent España sehen, bei dem Pablo Cerastes aufgetreten ist.

Im Anleitungsvideo (das von Fox und Penn auf Englisch) wird das Geheimnis des Decks und diese Routine erklärt.

@corderolosada:

ich glaube, aus diesem Deck kann man echt viel herausholen

Auf jeden Fall, aber ich glaube, du wirst (wie wir alle) ein bisschen kreativ werden müssen. Sobald du das Geheimnis erst mal kennst, musst du eigentlich nur noch überlegen, wo du es am besten einbauen kannst.

Grüße.

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Zapata·

Vielen Dank, Ricardo

Ich werde mir dazu mal ein paar Gedanken machen und dann von meinen Erfahrungen berichten. Mir schwebt da schon was mit Gaff-Karten und einem Forcierdeck vor.

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Zapata·

Danke, Kumpel, ich werde mir deinen Vorschlag noch mal durch den Kopf gehen lassen

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