Wie du in der Zauberkunst etwas kreativer wirst
Wie du in der Zauberkunst etwas kreativer wirst
Wie in vielen künstlerischen Disziplinen kommt für jeden Zauberkünstler irgendwann der Moment, in dem er sich Die Große Frage stellt.
Welche Große Frage?
Nun, eine, die in etwa so klingt: Führe ich weiterhin nur die Kunststücke anderer vor, oder fange ich an, meine eigenen Versionen mit meinen eigenen Ideen zu entwickeln?
Heute möchte ich ein paar Ideen des Zauberkünstlers und bildenden Künstlers Joaquín Durbán mit dir teilen, genauer gesagt aus seinem Seminar „Magia Creativa“.
Was erzählt er uns darin?
Hier ist eine Zusammenfassung einiger Ideen.
Erstens: Kreativität entsteht nicht einfach „aus dem Nichts“, sondern sie überkommt uns, während wir arbeiten, lernen oder einfach aktiv sind.
Schon Einstein sagte: „Der kreative Prozess folgt einer sehr konkreten quantitativen Formel. Er besteht aus: 10 % Inspiration und 90 % Transpiration...“.
Wie entstehen Ideen?
Neue Ideen sind wie Geistesblitze und entspringen den unterschiedlichsten Orten und Erfahrungen.
Was hilft dabei, kreativer zu werden?
Ein entspanntes Leben mit wenig Sorgen… falls das bei dir nicht der Fall ist, lies einfach weiter 😄
Der Autor spricht von drei Voraussetzungen, um die Kreativität zu steigern:
Sammle positive Faktoren.
Verhalte dich so, als wärst du der selbstbewussteste und zuversichtlichste Mensch der Welt.
Wecke den Abenteurer in dir, um neue Dinge auszuprobieren.
Lass deinen inneren Kritiker beiseite, schalte die Stimmen aus, die dir einreden wollen, dass du es nicht schaffst.
Habe Hunger nach Neugier und Wissen über „alles“. Bleib ein ewiger Schüler.
Hab eine klare Richtung vor Augen und verfolge sie fast schon besessen. Welche Art von Zauberkunst möchtest du machen?
Originalität. Beobachte, was die meisten Zauberer tun, und mach genau das Gegenteil. Du weißt nie, wohin dich diese Idee führen kann.
Eliminiere negative Faktoren.
Streiche den Gedanken aus deinem Kopf, dass bereits alles erfunden sei und du nichts Neues beitragen kannst. Das stimmt nicht.
Verstehe, dass deine Angst, nicht gut genug zu sein, völlig normal ist. Genau das treibt dich an, dich ständig zu verbessern.
Hüte dich davor zu glauben, bereits alles zu wissen, das ist unmöglich. Wir lernen ein Leben lang.
Deine Ideen nicht zu teilen bedeutet, die kollektive Intelligenz ungenutzt zu lassen und deine eigene Kreativität einzuschränken.
Zu viel Eile beim Erzielen von Ergebnissen führt nur dazu, im Mittelmaß stecken zu bleiben.
Das Streben nach Erfolg um jeden Preis: Der Trick liegt in der Dosierung.
Suche nach unterstützenden Faktoren.
Stelle dich selbst vor magische Herausforderungen und lerne, sie zu meistern.
Suche den Austausch, bitte um Hilfe, frage diejenigen, die Erfahrung haben, eröffne ein neues Thema im Club.
Arbeite im Team: „Vier Augen sehen mehr als zwei“. Teile deine Gedanken, diskutiere, etc.
Sei ausdauernd: Lass dich von kleinen Rückschlägen nicht entmutigen… Der Weg zum Erfolg ist mit Misserfolgen gepflastert!!
Klare Kriterien: Wissen, was man will, und kritisch sein mit der Qualität der eigenen Arbeit.
Gesunder Ehrgeiz, sich weiterzuentwickeln.
Schau dir jede Art von Zauberkunst an – die schlechte, die gute, die mittelmäßige… Zu lernen, zu erkennen, was dir nicht gefällt, wird dir helfen, deinen eigenen Stil und deine künstlerische Vision zu definieren.
KREATIVE METHODEN.
Induktiv: Du hast eine Idee und setzt sie direkt um.
Deduktiv: Ausgehend von etwas Bestehendem – einer Technik, einem Kunststück… – entwickelst du eine neue Idee.
Haptisch: Die Inspiration packt dich, während du die Hände bewegst, übst, herumprobierst… und plötzlich ergeben sich neue Möglichkeiten.
Imaginativ: (induktiv) Beim Lösen eines alltäglichen Problems kommt dir plötzlich ein Geistesblitz.
Imperativ: Die Notwendigkeit, eine Lösung für eine bestimmte Situation zu finden (kreative Spannung).
Verkettet: Brainstorming, eine Idee führt zur nächsten...
Komparativ: Eine Idee entsteht durch die Analogie zu einer Methode aus einer anderen Disziplin (z. B. sich von der Fotografie oder anderen kreativen Bereichen inspirieren zu lassen).
Umkehrung: Das genaue Gegenteil des Üblichen tun, die Sache auf den Kopf stellen.
Transformation: Du ersetzt alte, bekannte Elemente durch völlig neue.
Variationen und Optimierungen: Das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung, das Verändern des Bestehenden, um es einen Schritt weiterzubringen.
ABSCHLIESSENDE TIPPS:
Wenn du eine neue Idee hast… SCHREIB SIE IRGENDWO AUF!
Fang an, an der Idee zu arbeiten. Lass sie nicht nur in deinem Kopf existieren, sondern finde Wege, sie auf die Erde zu bringen. Übe sie. Bringe sie in die reale Welt und du wirst sofort sehen, was du verbessern, anpassen, weglassen oder hinzufügen musst...
Hast du schon eine dieser kreativen Methoden ausprobiert?
Auf welche Hürden stößt du beim Thema Kreativität?
Hast du schon neue Ideen für deine Zauberkunst?
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