Mnemotechnik

Hallo zusammen, ich weiß, das ist ein absolutes Basisthema. Aber ich höre schon seit Langem immer wieder von "Mnemotechnik" und vor allem von der "Mnemotechnik von Juan Tamariz". Ich weiß immer noch nicht, worum es dabei genau geht, aber alle schwärmen absolut davon.

Könnte mir jemand erklären, was genau "Mnemotechnik" eigentlich ist?

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Ricardo·

Hier sind die Videos zu „Si-Stebbins Poderosa“

und ein Beispiel für eine Routine:

Beste Grüße

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Zapata·

Magische Grüße

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Sergi Pascual Caro·

Wie schon richtig gesagt wurde, ist das ein extrem nützliches Tool! Ich glaube aber nicht, dass es das Richtige für den Einstieg ist. Vorher solltest du andere Techniken beherrschen und Sicherheit gewinnen. Wenn du gerade erst anfängst, ist es verdammt schwer, ein ganzes Set nur mit dem Memorierdeck zu bestreiten. Da fehlt einem anfangs oft noch die nötige Abgebrühtheit für Deck-Switches oder einfach die Fähigkeit, die Zuschauer glauben zu lassen, das Deck sei gründlich gemischt worden. Natürlich kannst du damit Killer-Effekte zeigen, aber ich denke, dass du als Anfänger auch ohne Memorierdeck genauso starke Reaktionen erzielen kannst – wenn nicht sogar stärkere. Und vor allem hängt es von deiner Auffassungsgabe ab, denn du musst dir alle 52 Karten einprägen: die Positionen, welche davor kommt, welche danach... und wenn du dann zum Beispiel einen kurzen Glimpse wirfst, musst du innerhalb einer Sekunde wissen, welches die gewählte Karte ist. Es ist super nützlich, aber geh es Schritt für Schritt an, das mit dem Memorierdeck kommt dann später ganz von allein!

PS: Wenn dich das Thema Memorierdeck reizt, ist für den Einstieg das Si-Stebbins-System wahrscheinlich einfacher, weil man da überhaupt nichts auswendig lernen muss.

Beste Grüße! :D

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Ricardo·

@sergipascual95:

Ich glaube, das ist nichts für den Einstieg. Erst sollte man andere Griffe beherrschen und etwas Sicherheit gewinnen.

Absolut deiner Meinung. Ich habe mir das neulich erst angeschaut und gemerkt, dass mir das im Moment nur extremes Kopfzerbrechen bereiten würde (das Auswendiglernen ist für mich ohnehin ziemlich kompliziert). Ich fange erst mal mit den ersten 13 an und dann sehen wir weiter...

@sergipascual95:

Wenn dir das Thema Mnemonik gefällt, ist für den Einstieg das Si-Stebbins-System, glaube ich, einfacher, weil man da überhaupt nichts auswendig lernen muss.

Das benutze ich auch. Man muss eigentlich nur die Methode im Kopf haben, um die unbekannte Karte zu "berechnen". Und das ist super simpel. Klar, wenn jemand ein bisschen Ahnung von Zauberei hat und ganz genau hinschaut, erkennt er, dass da ein System dahintersteckt. Aber für Laien (was ja normalerweise unser Publikum ist) geht das problemlos durch.

Auf YouTube gibt es einen Kanal (ich weiß den Namen gerade nicht), wo sie ein modifiziertes Si-Stebbins-System erklären. Sie nennen es "Si-Stebbins Poderosa" (SSP). Das verstärkt den Eindruck eines gemischten Decks, weil nicht ständig Rot und Schwarz abwechseln, sondern alles etwas "chaotischer" wirkt. Der einzige Nachteil gegenüber dem normalen Si Stebbins ist, dass man ein kleines bisschen mehr auswendig lernen muss (aber sie zeigen eine echt gute Methode dafür).

Viele Grüße

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Hallo!!!

Hier ein Memodeck-Nutzer seit einigen Jahren

@sergi:

Könnte mir jemand erklären, was „Mnemotechnik“ ist?

Erst einmal: Wie @ricardorg2283 schon meinte, heißt es Mnemonica, weil man Mnemotechniken verwendet, um es auswendig zu lernen.

@OierAgirresarobe:

und ich weiß auch, dass das nichts für Anfänger ist

Es ist kein Basiswissen, aber natürlich (meiner Meinung nach) auch überhaupt nicht schwer (das Einprägen; es anzuwenden ist ein anderes Thema, da muss man wie bei allem üben).

Mal ehrlich, in einer Woche (höchstens) solltest du die Reihenfolge aller 52 Karten locker draufhaben... Was die Effekte angeht, gibt es natürlich viele Schwierigkeitsgrade.

Es gibt Kunststücke, die man schon vorführen kann, wenn man nur 13 Karten kennt.

Andere Kunststücke klappen mit 26 Karten (das zweite Buch von Tamariz handelt davon)

Und wenn man dann das restliche Deck dazunimmt, muss ich dir wohl kaum erzählen, was damit alles möglich ist.

Es stimmt zwar, dass es für die Anwendung gut wäre, ein paar Techniken zu beherrschen... allen voran der perfekte Faro (womit man ein frisch geöffnetes Deck direkt in die Mnemonica-Reihenfolge bringen könnte),

aber in Wahrheit kann man super viele Effekte allein dadurch vorführen, dass man die Reihenfolge kennt, das Deck vorher entsprechend präpariert hat und im richtigen Moment einen Deck-Switch beherrscht.

Für mich ein extrem nützliches Werkzeug, mit dem man "unmögliche Dinge" vollbringen und jeden völlig fassungslos zurücklassen kann.

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Ricardo·

Ein Memorized Deck ist ein gelegtes Kartenspiel, das absolut ungeordnet aussieht, dessen Reihenfolge du aber auswendig kennst – und das ermöglicht dir eine Unmenge an Effekten. Das System von Juan Tamariz ist nur eines von vielen. Du findest es in seinem Buch „Sinfonie in Mnemonica-Dur“. Die Grundidee dahinter ist, im Grunde 52 Schlüsselkarten gleichzeitig zu haben. Wenn der Zuschauer also beispielsweise irgendwo abhebt, weißt du allein durch den Blick auf die oberste Karte, welche Karte gewählt wurde. Wenn er eine Karte zieht und an einer beliebigen Stelle zurücksteckt, kannst du so oft abheben, wie du willst: Ein Blick auf die Karten zeigt dir sofort, welche es ist, weil sie als einzige nicht an ihrem Platz liegt (da du ja alle 52 Positionen im Kopf hast). Und das sind nur einige von unzähligen Beispielen. Kurz gesagt: ein weiteres mächtiges Werkzeug, um Magie zu kreieren.

Wie @corderolosada schon richtig sagt, gibt es hier im Club bereits einige Threads zu diesem Thema.

Beste Grüße

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Zapata·

Such mal in den Themen hier bei uns im Club, da gibt es schon jede Menge Posts zu dem Thema.

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Oier Agirresarobe·

Ich habe davon auch keine Ahnung. Ich weiß nur, dass es eine Methode ist, die Karten zu ordnen und ein ganzes Deck auswendig zu lernen, obwohl es gemischt aussieht, und ich weiß auch, dass das keine Basics sind, wie du sagst.

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Oihan Seara ·

Ich habe noch nie was von "Mnemotechnik" gehört, sagt mir gar nichts.

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