Was macht ihr, wenn ihr eine Falschmischung oder ein Control macht und gefragt werdet, ob der Zuschauer mischen darf?

Wenn ich eine Falschmischung oder ein Control mache und gefragt werde, ob sie mischen dürfen, will ich nicht unhöflich rüberkommen, indem ich Nein sage, aber ich muss es tun. Kennt jemand eine gute Methode für solche Situationen? (Am besten etwas Lustiges)

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Juan Carlos Lozano·

Du kannst einen Spruch bringen, den ich immer benutze: „Nicht mal anfassen, das Deck ist noch ganz neu!“ Und wenn er darauf besteht, gebe ich ihm einfach ein anderes Deck und sage: „Hier, mische du auch mal!“ :crazy_face:

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David·

Um bei Tricks, die das Kontrollieren einer Karte (meistens der gewählten) erfordern, in solchen Situationen den Verdacht zu nehmen, versuche ich meistens, einen schnellen Blick auf die Karte zu erhaschen (einen Peek zu machen), sie dann nach Herzenslust mischen zu lassen, bis sie sich langweilen (manchmal necke ich sie sogar, dass wir nicht den ganzen Tag Zeit haben und die Karte, egal wie viel sie mischen, sowieso verloren bleibt, weil wir ihr ja keinen Kompass mitgegeben haben... etc.). Sobald sie mir das Deck zurückgeben, breite ich das Spiel auf dem Tisch oder in den Händen aus, hebe bei der gewählten Karte ab, sodass sie – je nachdem, was ich brauche – auf Top oder Bottom landet, und mache mit dem Effekt weiter.

Falls jemand bemerkt, dass ich abgehoben habe, und das anspricht, habe ich die passende Ausrede schon parat: Nach dem Mischen muss man schließlich einmal abheben.

Ich weiß nicht, ob meine Idee gut oder schlecht ist, aber zumindest hat sie mich schon oft aus solchen unangenehmen Situationen gerettet. Und wenn der Effekt unter solchen Umständen erst einmal gelingt, will beim nächsten Trick meistens sowieso niemand mehr unbedingt mischen (eine kleine Nervensäge kann natürlich immer dabei sein).

Ich hoffe, das hilft dir weiter. Viele Grüße!

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Hi @Luis64

Für den Anfang: Eine Top-Control und ein Palm, fertig... Du gibst ihnen das Deck und sie können mischen, so viel sie wollen.

Es gibt auch Bottom-Controls mit Palms.

Es gibt auch andere Palmagen wie den TPC (Tamariz Perpendicular Control), falls sie die Karte selbst „in der Mitte verlieren“ wollen.

Für mich ist ein Top-Palm (aktuell) am bequemsten und einfachsten.

@JCMAGIC:

Du kannst einen Spruch bringen, den ich oft nutze: „Nicht mal anfassen, das ist noch ganz neu!“ Und wenn sie darauf bestehen, gebe ich ihnen ein anderes Deck und sage: „Hier, misch du ruhig auch mit“ :crazy_face:

😂 😂 😂

Ich frage meistens, ob sie saubere Hände haben und lasse sie mir zeigen, während ich genau in diesem Moment die Karte palmiere.

@Vampi:

Ich versuche meistens, diese Karte zu glimpsen,

Das ist ein Klassiker und zweifellos eine sehr effektive Methode.

Ein weiterer sehr guter Ansatz ist die „geklebte Schlüsselkarte“.

Und was ist das? Nun, eine Schlüsselkarte mit etwas doppelseitigem Klebeband. Die Karte des Zuschauers klebt sich an diese Karte, und der Zuschauer kann danach abheben und mischen, „so viel er will“ (bis zu einem gewissen Grad und Vorsicht bei Riffle Shuffles oder unordentlichem Übermischen).

Auf diese Weise können wir die Karte allein durch Fühlen problemlos wiederfinden.

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Jaime·

Wenn du nach was Lustigem suchst, ist es vielleicht gar nicht so verkehrt, die Wahrheit zu sagen... HAHAHA

NEEEIN, bloß nicht mischen, sonst klappt das bei mir nicht 😆

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Luis Montoro Cruz·

😂 😂 😂

Danke. Ich behalte das im Hinterkopf

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Guten Morgen, ich persönlich greife dieser Situation vor: Noch bevor der Zuschauer mich darum bitten kann, gebe ich (als Magier) ihm selbst das Deck in die Hand und sage ihm, er soll frei mischen und aufhören, wann immer er möchte. Dafür habe ich im Rahmen der Effekte, die ich vorführe, immer eine selbstablaufende/mathematische Routine vorbereitet, die keinerlei Kontrolle oder Griffe erfordert. Und genau diese Routine überlasse ich dem Zuschauer, damit er sie selbst ausführt. Auf diese Weise ist er für den Rest des Auftritts vollkommen zufriedengestellt und es kommt gar nicht erst das "Bedürfnis" auf, mich später noch einmal zu bitten, ihm das Kartenspiel zum Mischen zu übergeben. Schließlich hat dieser Schritt bereits stattgefunden, was seine "Anspannung" abbaut und den Verdacht entkräftet, dass der Magier die Karten nach Belieben manipuliert. Viele Grüße.

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Luis Montoro Cruz·

Vielen Dank an alle.

Beste Grüße

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Luis Montoro Cruz·

@corderolosada:

Vergesst nicht eine einfache Technik: den Cull.

Was ist der Cull? Worum geht's dabei?

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Juan Carlos Lozano·

Das ist eine Technik, um eine Karte nach oben zu kontrollieren:

Ich lass dir hier mal ein Video dazu da 😃

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Gabriel Guevara ·

Du kannst dem vorgreifen und als Opener einen Effekt nutzen, bei dem du dem Zuschauer das Deck direkt zum Mischen überlassen kannst. Ich persönlich verwende dafür gerne eine Sandwich-Routine (mit einem Si-Stebbins-Stack)

und so erfährst du, welches die Zuschauerkarte ist, ohne direkt hinsehen zu müssen. Ich finde diese Methode besser, weil du dem Zuschauer so beim Mischen wirklich absolute Freiheit lassen kannst

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Zapata·

Vergesst nicht eine so einfache Technik wie den Cull

Viele Grüße

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Luis Montoro Cruz·

Du hast recht. Danke.

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