Zaubershow für Kindergeburtstage

Hallo zusammen, ich schreibe euch, weil ich Hilfe bei der Erstellung einer Zaubershow für Kinder benötige.

In knapp einem Monat habe ich einen Auftritt auf einem Kindergeburtstag (Altersgruppe ca. 10–11 Jahre) und weiß noch nicht recht, was ich zeigen soll.

Ich bin ein Zauberkünstler, der eine Vielzahl an Effekten mit verschiedenen Gegenständen zeigt, wie etwa Karten, Münzen, Seile...

Ich bin jedoch etwas ratlos, da ich nicht genau weiß, was für Kinder in diesem Alter geeignet ist, und zudem habe ich kein großes Budget, um mir teure neue Kunststücke online zu kaufen.

Ihr würdet mir einen riesigen Gefallen tun, wenn ihr mir ein paar Tipps für Effekte oder sogar eine komplette Kindergeburtstags-Routine geben könntet, die ich übernehmen kann (ca. 45 Min.).

Vielen Dank schon einmal im Voraus!

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Willy Quintana-Lacaci·

Hi!

Ich habe vor Kurzem erst eine Show für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren gespielt. Dabei habe ich voll auf visuelle Effekte gesetzt, wie dir ja auch schon empfohlen wurde, und das Ganze in Themen verpackt, die den Kids Spaß machen oder sogar einen kleinen Lerneffekt hatten.

Los ging's mit der Seilroutine von Tabary, gefolgt von einem Mental-Effekt mit einem Forcierblock, den ich direkt mit dem Zigeunerfaden verknüpft habe. Danach kam ein Part mit Hütchenspiel und Falschspieler-Tricks (Chop Cup, Falschspiel-Szenarios und Ähnliches) – die machen super viel Spaß und sind gleichzeitig eine coole Lektion, warum man beim Zocken vorsichtig sein sollte. Dann gab es ein paar witzige Trick-Challenges zum Mitmachen. Noch ein bisschen Mentalmagie. Der Mixer-Trick von Juan Tamariz mit Jumbokarten ist auch genial und extrem witzig. Ich habe bestimmt einiges vergessen, aber mein Fokus lag darauf, dass alles extrem visuell ist und die Kids aktiv einbezogen werden – entweder als Assistenten oder als eigentliche Quelle der Magie (die Heilung des Fadens passierte z. B., als sie das Rapunzel-Lied gesungen haben). Am Ende hatte ich bestimmt um die 20 Kinder auf der Bühne.

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Ricardo·

Soweit ich gelernt habe, funktionieren bei Kindern folgende Effekte am besten:

Erscheinen, Verschwinden, Verwandlung (das ist einer der besten, wenn nicht sogar der beste), Platzwechsel, Durchdringung, Wiederherstellung, Animation, Anziehung, Levitation, Identifikation (nicht ganz so sehr, das hängt wohl davon ab, wie man es präsentiert).

Sicher gibt es noch andere, aber wenn du genau hinsiehst, haben fast alle – um nicht zu sagen alle – das Visuelle als gemeinsamen Nenner. Kunststücke, die zu viel logisches Denken erfordern, würde ich dir für Kinder nicht empfehlen (z. B. Mentalmagie), da sie die Unmöglichkeit des Gesehenen noch gar nicht richtig erfassen können.

Allerdings sind sie mit 10 bis 11 Jahren schon fast Teenager, da kannst du die Messlatte ruhig ein bisschen höher legen.

Mit diesen Infos, den Kunststücken, die du bereits beherrschst, und den Requisiten, die dir zur Verfügung stehen, kannst du deine eigene Routine zusammenstellen. Versuche nur, keine Effekte zu wiederholen – zumindest nicht direkt hintereinander. Und zu guter Letzt: Untermale alles mit einem spannenden Vortrag, lass die Kinder mitmachen usw.

Viel Erfolg!

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